
Der vorliegende Entwurf skizziert die Neugestaltung des Sportplatzgeländes. Das Konzept sieht im oberen Areal eine Multifunktionsfläche vor, die als ökologische Blühwiese angelegt ist, aber ausreichende Kapazitäten für Großveranstaltungen wie das Reiterfest vorhält und genügend Platz für den Ausbildungsdienst der Feuerwehr bietet.
Einrichtung eines vordefinierten Notlandeplatzes in Loose
Ausgangslage und Problemstellung
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Veränderte medizinische Versorgung: Durch die Umstrukturierung der Imland Klinik in Eckernförde (Wegfall/Verkleinerung von Notfallkapazitäten) verlängern sich die bodengebundenen Transportwege in geeignete Kliniken (Kiel, Rendsburg, Schleswig) signifikant.
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Steigende Bedeutung der Luftrettung: Für die Region Schwansen und Dänischer Wohld wird der Hubschraubertransport zunehmend kritischer, um die rettungsdienstliche Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Lösungsansatz: Multifunktionsfläche statt Neubau
Es wird vorgeschlagen, keinen teuren baulichen Sonderlandeplatz zu errichten, sondern die vorhandene Infrastruktur pragmatisch zu nutzen.
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Wirtschaftlichkeit: Der Bau eines betonierten Sonderlandeplatzes ist für eine Gemeinde der Größe von Loose weder wirtschaftlich darstellbar noch operativ zwingend nötig.
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Nutzung des Bestands: Das Sportgelände – speziell die Multifunktionsfläche – bietet bereits jetzt ideale Voraussetzungen.
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Taktische Logik: Die Fläche ist vorhanden, hindernisfrei und zentral gelegen.
Technische Voraussetzungen und Infrastruktur
Um die Fläche als vordefinierten Notlandeplatz nutzbar zu machen, sind nur geringe organisatorische Maßnahmen nötig:
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Nachtlandefähigkeit: Die vorhandene Flutlichtanlage auf dem Sportplatz ermöglicht Anflüge bei Dunkelheit. Wichtig: Der Erhalt und die Funktionsfähigkeit dieser Beleuchtung sind essenziell (Empfehlung von Ehrenwehrführer Lothar Jöns und Wehrführer Oberbrandmeister Florian Jöns).
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Datenübermittlung: Die genauen GPS-Koordinaten sowie Hindernis-Skizzen (Stromleitungen, Masten, Bäume) müssen an die Rettungsleitstelle Mitte in Kiel übermittelt werden. So sind diese Daten direkt im Bordcomputer der Piloten verfügbar, was die Sicherheit bei Anflug und Landung massiv erhöht.
Stellungnahme der Freiwilligen Feuerwehr Loose
Die Fachexpertise der örtlichen Feuerwehr stützt dieses Vorhaben nachdrücklich.
Hauke Lassen (Stellv. Wehrführer): Appellierte in einem Gespräch mit Bürgermeister Gerhard Feige, die Gelegenheit zu ergreifen und das Areal verbindlich als Notlandeplatz auszuweisen. Er bezeichnet dies als einen „Schritt mit minimalem organisatorischen Aufwand, aber maximalem Nutzen für die Sicherheit“.
Zusammenfassung
Die Ausweisung der Multifunktionsfläche als vordefinierter Notlandeplatz ist eine Win-Win-Situation:
Ergebnis: Die notfallmedizinische Versorgung der Bürger wird trotz Klinikschließungen im Umland gesichert.
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Die Lage des Bolzplatzes kann sich für unsere traditionellen Dorffeste als idealer Standort erweisen. Durch die unmittelbare Nähe zu den Verkaufsständen (Grill, Kuchen, Getränke) eignet sich die Fläche hervorragend für die Bestuhlung. Zudem bietet der Platz die notwendige Infrastruktur, um bei schlechter Witterung ein Festzelt zu errichten.
Der Bolzplatz
2 Tore:
Die „Unzerstörbare“ Lösung
Um laufende Kosten für Pflege und Instandsetzung zu minimieren, empfiehlt sich diese Ausführung für unseren Bolzplatz.
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Material: Feuerverzinkter Stahl (sehr schwer, ca. 50 – 70 kg pro Tor).
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Keine Stoffnetze verwenden: Da diese hohe Folgekosten durch Beschädigung verursachen. Die Alternative sind Tore mit einem fest verschweißten Hinterbau aus Stahlstreben (Gitter).“
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Installation: Wird meist direkt einbetoniert oder hat sehr tiefe Bodenanker.
Preis: Ca. 600 € – 900 € pro Stück.
Bezugsquelle & Modelle:
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BEPA Torfabrik: Modell „Bolzplatztor Stahl feuerverzinkt“ (Stichwort: „Vollverschweißt“, „Ballfangstreben“).
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Erhard Sport: „Mini-Bolzplatztor“ (oft nach DIN EN 15312 für frei zugängliche Multisportanlagen zertifiziert).
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Spielfeldbegrenzung –
Die „Natürliche“ Lösung: Der Sand-Graben
Dies ist die günstigste Methode, erfordert aber am Anfang etwas Spatenarbeit.
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Wie geht das? Man sticht entlang der Linien einen kleinen Graben aus.
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Tiefe: ca. 5–8 cm.
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Breite: ca. 10 cm (Spatenbreite).
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Füllung: Füllen dann den Graben mit hellem Sand oder feinem, hellem Splitt auf.
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Vorteil: Sieht sehr professionell aus und entwässert den Platz sogar leicht.
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Nachteil: Einmal im Jahr muss in den Sand einwachsendes Unkraut oder Gras entfernt werden.
Verantwortlich für den Inhalt: Wolfgang Höppner
Bild: KI